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Diakonische Bürgerstiftung Niederrad

PGG FFM

Seit 2009 besteht die "Diakonische Bürgerstiftung Niederrad". Der Stifter, Dieter Nölle, hat aus dem Nachlass seiner Eltern und Großeltern, die in Niederrad lebten, der Evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde ein Startkapital als Grundstein zur Verfügung gestellt. Die Paul-Gerhardt-Gemeinde verwaltet die Stiftung als Treuhänderin. Es handelt sich um eine nichtrechtsfähige kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts. Der Kirchenvorstand hat ein Kuratorium ins Leben gerufen, das die Stiftungsangelegenheiten bearbeitet. Vorsitzende des Kuratoriums ist Pfarrerin Claudia Vetter-Jung.

Zweck der Stiftung ist die Übernahme diakonischer Aufgaben im Seniorenbereich, in der Betreuung alter oder kranker Menschen in der Kirchengemeinde und konfessionsübergreifend im Stadtteil Niederrad. Der demografische Wandel zeigt es: Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die Herausforderungen hinsichtlich einer Anpassung und Neugestaltung der diakonischen Aufgabe der Kirchengemeinde werden größer. Der Kirchenvorstand ist sehr erfreut darüber, dass der Start der Stiftung es ermöglichen wird, verschiedene Projekte anzugehen, die im Stiftungs-Kuratorium vorbereitet werden, sowie Einzelfallhilfen zu gewähren.

Was ist der Vorteil einer Stiftung? Es gibt Menschen, die mit ihrem ganzen oder einem Teil ihres Vermögens auf Dauer wirken möchten. Sie denken an die Zukunft des Gemeinwohls. Sie haben die Kraft und die Möglichkeit, eine Idee - gekleidet in eine Stiftung - wirksam werden zu lassen. Dabei bleibt das Stiftungskapital unangetastet dauerhaft erhalten, lediglich die jährlichen Erträge dürfen für den festgelegten Zweck verwendet werden. So ist eine nachhaltige, über Generationen bleibende Wirkung gesichert. Die kirchliche Stiftung bietet im Strom der Zeit die Gewähr der Dauer. Allerdings braucht man einen relativ hohen Kapitalstock, damit Erträge wirksam werden können.

„Nachhaltigkeit" - dieser Begriff wurde vor 200 Jahren in der Forstwirtschaft geboren: Man darf nur so viel Holz entnehmen, wie im gleichen Zeitraum nachwächst. Den Baum, den man heute pflanzt, kann man in 50-200 Jahren ernten, also Generationen später. Gut, dass der Gedanke der Verantwortung für die nächsten Generationen dem Egoismus nicht das Feld überlässt!

 

 

Tagesfahrt nach Würzburg am 28. September 2022

Anja Henzchen

Die alte Bischofsstadt Würzburg, beherrscht von der mittelalterlichen Festung Marienberg umgeben von Weinreben und zu ihren Füßen einer der großartigsten Schlossbauten des Barock, die Würzburger Residenz mit Hofgarten (UNESCO Weltkulturerbe seit 1982), ist das Ziel unserer diesjährigen Tagesfahrt.

Wir starten um 8 Uhr in der Bruchfeldstraße an der katholischen Kirche in Niederrad. Nach der Anreise im bequemen Reisebus werden wir am Vormittag von unseren Stadtführern in Würzburg empfangen und bei einer Rundfahrt kombiniert mit kleinen Spaziergängen die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen.

Das Mittagessen werden wir im Restaurant Bürgerspital einnehmen, das bekannt und beliebt ist für seine fränkischen Spezialitäten.

Am Nachmittag steht die Besichtigung der Residenz mit Hofgarten auf dem Programm. Nach einer kurzen Pause (bei schönem Wetter) in einem Biergarten, werden wir die Rückfahrt antreten und ca. 18.30 / 19.00 Uhr wieder in Niederrad ankommen.

Es gibt eine Warteliste: Anmeldungen bitte ans Gemeindebüro unter Telefon 069 666 23 49 oder unter paul-gerhardt-gemeinde.frankfurt@ekhn.de oder auch persönlich während der Sprechzeiten des Gemeindebüros. Die Diakonische Bürgerstiftung übernimmt die gesamten Kosten bis auf die Getränke beim Mittagessen für alle, die sich die Teilnahme aus eigenen Mitteln nicht leisten können.

Moselfahrt 2021

Nach längerer Zwangspause durch Corona gab es endlich wieder eine Veranstaltung der Bürgerstiftung. Am 30. September lud die Diakonische Bürgerstiftung zur Moselfahrt ein. Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir auf dem Deck der Moselprinzessin die Fahrt durch die Weinberge genießen. MIttagessen und Weinprobe, sowie eine Führung durch Bernkastel-Kues sorgte für Nahrung für Leib und Seele. 37 junge und jung gebliebene MitfahrerInnen genossen die von Michael Rumpf hervorragend organisierte Fahrt.
Einige Bilder unseres Kurators Dr. Thomas Dörken-Kucharz vermitteln Eindrücke dieses wunderbaren Tags.
Alle Mitfahren waren sich einig in ihrem Dank an die Stifter und Spender der Bürgerstiftung und an Organisator Michael Rumpf.

  • Thomas Dörken-Kucharz
  • Thomas Dörken-Kucharz
  • Thomas Dörken-Kucharz
  • Thomas Dörken-Kucharz
  • Thomas Dörken-Kucharz
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